Neustadter Straße 135 a , 96515 Sonneberg-Thüringen, Tel.: 03675 74 27 59
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Tier-und Naturschutzverein Sonneberg und Umgebung e.V. -Tierauffangstation - Neustadter Straße 135 a
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Unsere Buchtipps:
Bitte beachten Sie auch unsere interessanten Buchtipps rund ums Thema Hund und Katz´.
Wir haben einige Fachbücher, aber auch Geschichten und Erzählungen für Sie aus-
gewählt, die wir selber gelesen haben und von denen wir glauben, daß sie auch für Sie interessant und/oder unterhaltsam sind.
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an gleicher Stelle wie diesen Hinweis.
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Das Leid der wilden, freilebenden Katzen !
Wenn ich mir ein Tier anschaffen möchte ...
Das Leid der wilden, freilebenden Katzen !
Seit vielen Jahren hat das Tierheim Sonneberg einen Katzenraum mit Außengehege für verwilderte, freilebende Katzen.
Trotz aller Bemühungen sind diese Tiere im Laufe der Jahre niemals zahm geworden.
Es bedeutet für die Tiere eine Qual, weil sie in ihrem natürlichen Bewegungs-und Freiheitsdrang eingeschränkt sind.
Eine Vermittlung solcher Katzen ist schon gar nicht möglich. Für das Tierheim ist es schwierig, denn der Bereich mit
den wilden Katzen fehlt für die Aufnahme von anderen Abgabe-oder Fundtieren. Deshalb ist es nicht mehr möglich, verwilderte Katzen,
erstens wegen des Platzproblems und ganz besonders aus Tierschutzgründen in der Tierauffangstation aufzunehmen.
Laut Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, ist im § 8 , Abs.1-3 gesetzlich Folgendes verankert:
Freilebende Hauskatzen sollen mit Ausnahme kranker Katzen und Katzen zur Kastration grundsätzlich nicht ins Tierheim verbracht
werden, da es in keinem Tierheim möglich ist, diese Tiere ihrer Lebensweise entsprechend zu halten. So würde schon die Haltung
dieser nicht handzahmen Tiere, die keine engen Räume gewohnt sind, in einer Quarantänebox an Tierquälerei grenzen.
Kastrierte Katzen müssen vor der Freilassung in geeigneter Weise gekennzeichnet werden.
Der Tierschutzverein sollte versuchen, die Versorgung dieser Tiere durch Tierfreunde zu gewährleisten.
Diese Maßnahmen sind mit der Ordnungsbehöre abzuklären.
Leider geschieht es immer häufiger, dass Katzen von Leuten, unter dem Vorwand sie seien zahm, ins Tierheim gebracht werden.
Allein die Fangaktion muss für diese armen Tiere der reinste Stress gewesen sein. Meist nur, weil sie in ihrer Umgebung nicht mehr
erwünscht sind. Sie nicht mehr zu füttern sondern nur zu verjagen hilft nicht, das Problem zu lösen. Im Gegenteil, denn dadurch erkranken
und verwahrlosen die Tiere um so mehr. Nur verantwortungsvolleres Kümmern kann die Gesunderhaltung der Tiere gewährleisten und somit
eine Verbreitung von Krankheiten unter den Tieren verhindern. Kastrierte Katzen werden gechipt und sollten an ihrer Stelle verbleiben.
Wenn einzelne, verwilderte Katzen im Tierheim abgegeben werden, ist das noch lange keine Lösung des gesamten Problems. Die gibt es nur,
wenn sich verantwortungsvolle Menschen finden, sich in Zusammenarbeit mit dem Tierheim Aufgaben teilen und in diesem Bereich des Tierschutzes
tätig werden.
Nur mit der Fütterung der Tiere allein ist es nicht getan. Tierfreunde sollten eine Teilverantwortung für die Gesundheit und gegen weitere
Vermehrung der wilden Katzen mit übernehmen. Grundsätzlich ist anzustreben, dass wildlebende Katzen kastriert werden sollten.
Der Tier-und Naturschutzverein Sonneberg allein hat nicht die Mittel, diese Kosten voll zu tragen. Eine Spendenaktion für das Kastrieren
wildlebender Katzen wäre sehr hilfreich. Wenn viele dieser Tiere, die sich meist in Gartenanlagen oder verlassenen Gebäuden aufhalten kastriert würden,
könnte so die Population erheblich eingeschränkt werden.
Wir bitten deshalb alle Katzenfreunde und Mitglieder des Vereins aus Sonneberg und Umgebung mitzuhelfen. Der Tierschutzverein hat weder
das Personal noch die Zeit all das alleine zu übernehmen.
In diesem Zusammenhang appellieren wir an alle Katzenbesitzer, ihren Kater oder Katze kastrieren zu lassen, um unerwünschten Nachwuchs
einzudämmen. Gerade jetzt im Frühjahr ist es besonders wichtig sich darum zu kümmern. Die Aufnahmekapazitäten im Tierheim sind in dieser
Jahreszeit sehr schnell erschöpft. Wenn jeder verantwortungsbewußt mit seinem Haustier umgeht und seinen Kater oder Katze kastrieren lässt,
kann im Vorfeld viel tierisches Leid vermieden werden.
Katja Höfler, Martina Henning
Tier-und Naturschutzverein Sonneberg und Umgebung e.V.
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Sie möchten sich ein Tier anschaffen ?
Was muss ich alles vorher bedenken ?
Grundsätzlich ist ein Tier kein Geschenk !
Wenn man vorhat, einen Vierbeiner in seiner Familie aufzunehmen, sollte dies gut überlegt sein. So ein Schritt sollte immer geplant sein
und nicht überstürzt gehandelt werden. Alle Pflichten und Konsequenzen, beispielsweise, dass ein Hund bei Wind und Wetter ausgeführt werden
muss, sollten sich bereits vor der Anschaffung eines Tieres bewusst gemacht werden.
Die Lebenserwartung ist von Tier zu Tier unterschiedlich. Hunde verschiedener Arten können durchaus bis 15 Jahre und älter werden. Wir kennen
sogar Hunde die 18 und 20 Jahre alt geworden sind. Katzen werden manchmal sogar noch älter. Meerschweinchen
können im Durchschnitt 5 Jahre alt werden. Vor der Anschaffung eines Haustieres sollte sich unbedingt darüber Gedanken gemacht werden, ob man
überhaupt dazu bereit ist für so eine lange Zeit Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.
Ein Tier leidet sehr und versteht die Welt nicht mehr, wenn es aus seinem gewohnten Umfeld wieder herausgerissen und abgegeben wird.
Um das dem Tier zu ersparen, sollten folgende Fragen im Vorfeld geklärt werden:
Ist die Tierhaltung vom Vermieter erlaubt?
(schriftliche Genehmigung oder im Mietvertrag verankert)
Sind alle Familienmitglieder mit der Anschaffung eines Tieres einverstanden?
Leidet ein Familienmitglied an einer Tierhaarallergie?
Ist genügend Zeit für das Tier vorhanden?
(Fütterung, Pflege, Auslauf, besonders bei Hunden )
Kann das Tier artgerecht gehalten werden ?
Das heißt, ist genug Platz zum Laufen, Springen, Fliegen oder Hoppeln vorhanden ?
Welches Tier passt zu mir und meiner Familie?
Ist die Versorgung des Tieres während der Urlaubszeit geregelt ?
Sind Schmutz, Haare, Kratzspuren, Geruch, Kot oder Erbrochenes im Wohnbereich ein Problem ?
(Dies kann durchaus im Krankheitsfall passieren.)
Wie steht es um die finanziellen Mittel für den Unterhalt des Tieres ? Können diese über einen langen Zeitraum aufgebracht werden ?
(Anschaffungskosten, Tierarzt, Futter, Hundesteuer, Zubehör wie Körbchen, Leine, evt. Zwingerbau, Katzentoilette, Kratzbaum,Versicherung ect ...)
Ist die Bereitschaft vorhanden Einschränkungen hinzunehmen und evt. auf gewisse Gewohnheiten zu verzichten, um den Bedürfnissen des Tieres gerecht zu werden ?
Mit der Anschaffung eines Tieres übernimmt man Verantwortung für ein Lebewesen dessen Wohlergehen vom Besitzer abhängt.
Erkundigen Sie sich beim Tier-und Naturschutzverein und im Tierheim in Ihrer Nähe.
Auf was muss man sich besonders bei Jungtieren einstellen ?
Kleine Kätzchen sind sehr lebhaft und verspielt. Sie gehen gerne auf Entdeckungstour.
Da wird durchaus getestet ob sich Tapeten oder Sessel zum Krallenschärfen gut eignen.
Welpen sind ungestüm und suchen ständig nach Beschäftigung. Besonders in der Prägungsphase sollte die Erziehung nicht zu kurz kommen.
Dazu steht die Hundeschule beratend zur Seite und ist immer zu empfehlen.
Katzen lassen sich da weniger erziehen, aber ein paar Manieren kann man auch ihnen durchaus beibringen.
Warum nicht auch ein älteres Tier ?
Bei einem älteren Tier haben Sie bereits einen geprägten Charakter. Alle Informationen darüber sollten Sie sich beim Vorbesitzer oder
dem zuständigen Tierheim einholen. Bei einem Besuch im Tierheim sollten Sie vielleicht auch in Erwägung ziehen gezielt nach älteren
Tieren zu suchen, da diese häufig schlechtere Vermittlungschancen haben. Es könnte ja vielleicht genau der richtige Gefährte mit dem
passenden Charakter darunter sein.
Ein wichtiger Punkt sollte jedoch bei Tierheimtieren besonders berücksichtigt werden:
Tierheimtiere haben alle eine Geschichte hinter sich, die oft die Ursache für gewisses Fehlverhalten sein kann, auf das man sich
eventuell einstellen muss. Das muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Am Häufigsten gibt es die Probleme bei Hunden. In solchen
Fällen sollten Sie sich Hilfe von erfahrenen Hundetrainern oder auch Tierspychologen holen. In weniger problematischen Fällen
können ein dauerhaftes Zuhause, Geduld und liebevolle Zuwendung, aber auch Konsequenz dem Tier gegenüber, der Schlüssel zum Erfolg sein.
Lassen Sie dem neuen Familienmitglied Zeit, sich an sein Umfeld zu gewöhnen.
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